5-tägige Samburu, Solio und Ol Pejeta Nashorn-Safari ab Nairobi
Eine Safari im Norden Kenias für Gäste, die Samburu-Wildtiere, Solio-Nashörner und die Naturschutzarbeit von Ol Pejeta in einer kompakten Route erleben möchten.
Ab
CHF1394,36
16 Juli 2026 12 Min. Lesezeit
Zuletzt aktualisiert 27 Juli 2026 · 12 Min. Lesezeit
Auf den Hochflächen zwischen dem Mount Kenya und den nördlichen Wüsten liegt eine der hoffnungsvollsten Naturschutzgeschichten Afrikas: Laikipias Ranches, die zu Schutzgebieten wurden, und Ol Pejeta, Heimat der letzten beiden nördlichen Breitmaulnashörner der Erde. Warum diese Region auf Ihrer Reiseroute nicht fehlen sollte und wie man sie richtig besucht.
tips_and_updates Kurzinfos
Die Hochebene, die ihre Meinung änderte
Laikipia war koloniales Viehzuchtgebiet – weite Rinderflächen auf den Hochplateaus westlich des Mount Kenya. In den letzten vier Jahrzehnten haben sich diese Ranches nacheinander zu Wildschutzgebieten entwickelt, und das Ergebnis ist leise zu einem der grossen Naturschutzerfolge Afrikas geworden: Elefanten nutzen wieder eröffnete Korridore, Wildhunde legen ihre Baue in ehemaligen Paddocks an und Nashörner vermehren sich hinter sehr ausgeklügeltem Schutz.
Da es sich um privates und Gemeindegebiet und nicht um einen Nationalpark handelt, ist das Besuchererlebnis von anderer Art: weniger Fahrzeuge, flexiblere Regeln und das Gefühl, Gast in einem aktiv betriebenen Naturschutzprojekt zu sein statt Zuschauer am Zaun.
Wo das Artensterben ein Gesicht und einen Herzschlag hat
Ol Pejeta Conservancy, nahe bei Nanyuki, bündelt die ganze Geschichte. Das Nashornprogramm ist das grösste in Ostafrika. Das Gehege der nördlichen Breitmaulnashörner beherbergt Najin und Fatu – Mutter und Tochter, die letzten beiden ihrer Art – während Forschende daran arbeiten, per IVF aus konserviertem genetischem Material Nachkommen zu gewinnen. Ihnen zu begegnen ist still erschütternd und unvergesslich; Reisende schätzen dies regelmässig höher ein als jede Big‑Five‑Sichtung auf ihrer Reise.
Die Conservancy umfasst auch das Sweetwaters Chimpanzee Sanctuary – Kenias einzige Auffangstation für Menschenaffen, in der gerettete Schimpansen aus ganz Afrika leben – sowie Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffel und das komplette nördliche Artenensemble. Ein Tag hier ist eine vollständige Safari mit gutem Gewissen.
wb_sunny Beste Reisezeit
| Trockenzeit — Jun–Okt und Jan–März | Regen — Apr.–Mai und Nov.–Dez. | |
|---|---|---|
| Wildtierbeobachtung | Ausgezeichnet — Tiere auf offenen Ebenen | Gute Bedingungen — der Busch wird dichter, spektakuläre Himmel |
| Blick auf den Mount Kenya | Am klarsten bei Sonnenaufgang | Oft von Wolken umhüllt |
| Strassen | Einfach | Schwarzer 'black cotton'-Schlamm nach Stürmen |
| Preise | Gipfel | Attraktive Angebote in der grünen Saison |
Die natürliche Brücke zwischen Nairobi und dem wilden Norden
Laikipia liegt genau dort, wo man es haben möchte: an der Straße nach Norden. Der klassische fünftägige Rundtrip führt von Nairobi → Ol Pejeta (eine oder zwei Nächte) → Samburu (zwei Nächte) → zurück über die Aberdare-Hochebene. Diese Abfolge vereint drei sehr unterschiedliche Kenias – Schutzplateau, halbwüstenartiges Flussland und nebligen Baum-Lodge-Wald – in einer einzigen entspannten Woche; jede Etappe beträgt weniger als drei Stunden Fahrzeit.
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Niroskos reservations · Infostelle Naturschutzerlebnisse
Ja — Ol Pejeta bietet kleine geführte Besuche bei Najin und Fatu in ihrem geschützten Gehege gegen eine zusätzliche Naturschutzgebühr an, die deren Pflege finanziert. Bitte im Voraus buchen; die Plätze sind begrenzt.
Eine Nacht deckt die Höhepunkte ab; zwei Nächte ermöglichen eine Nachtfahrt, das Schutzgebiet für Schimpansen und eine morgendliche Löwenverfolgung ohne Eile.
Unterschiedliche Aufgabe: Die Mara steht für Dichte und Spektakel, Laikipia für Nashörner, Aktivitäten und Exklusivität. Die stärksten kenianischen Routen verbinden beides.
Die Höhenlage Laikipias (etwa 1'800 m) bedeutet ein sehr geringes Malariarisiko — ein Grund, warum sie bei Familien beliebt ist — doch die üblichen Empfehlungen zur Prophylaxe gelten weiterhin für den Rest Ihrer Route.
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